Futterumstellung

Futterumstellung

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Katzen neigen dazu, nichts zu fressen, was sie nicht kennen. Das macht Sinn, denn in ihrer „wilden“ Vergangenheit hätten sie schnell etwas fressen können, was unverträglich ist. Kleine Katzen lernen, nur das zu fressen, was ihre Mutterkatze ihnen empfehlen kann.

Wenn Sie nun Ihre Katze auf BARF umstellen wollen und zuvor nur Trockenfutter gefüttert haben, haben Sie deshalb unter Umständen ein gutes Stück Arbeit vor sich. Aber am Ende wird der Urinstinkt siegen, denn dem Geruch von frischem Fleisch können Katzen nicht lange widerstehen.

Wir empfehlen Ihnen, feste Fütterungszeiten einzuführen. Zwei Mahlzeiten pro Tag sind meistens optimal. Kleine Kätzchen und Heranwachsende müssen jedoch öfters gefüttert werden, teilweise bis zu fünf Mal.  

Zum Einstieg sollten Sie reines Fleisch wählen, ohne Supplements (Innereien oder Taurin). Wenn sich das Fleisch etabliert hat, beginnen Sie nach und nach mit der Fütterung von Taurin, indem Sie dieses untermischen, danach erst mit den Innereien.

 

Kleiner Tipp

Um den Jagd- und Beuteinstinkt zu Beginn zu wecken, können Sie das frische Fleisch auch an eine Schnur binden und Ihre Katze jagen lassen. „Frisch erlegte Beute“ frisst sich meistens leichter. Da Katzen ihr Fleisch auch reißen und kauen sollten, können Sie das Fleisch ruhig in größeren Stücken servieren. Aber gewolfte Mahlzeiten sind genauso gesund für Ihren Stubentiger. 

 

Was ist, wenn meine Katze schon älter ist?

Bei älteren Katzen sollte man die Umstellung langsam angehen, das heißt zu Beginn weniger fettiges Fleisch füttern und stattdessen auf leichte Kost setzen. Je nach Zustand des Gebisses, sollten Sie gewolftes Fleisch großen Fleischstücken bevorzugen. 

Zwar kann die Ernährung wie auch bei Jungtieren übergangslos umgestellt werden, doch sollte Ihre Katze aufgrund der Verdauungszeiten ebenfalls einen Tag lang fasten, damit sich der Darm entleert. Am nächsten Tag beginnen Sie, die rohe Nahrung zu füttern, verteilt auf 2 Portionen. 

Erst nach einigen Wochen füttern Sie Ihrer älteren Katze dann Taurin und einige Wochen später erst die anderen supplementierten Innereien. 

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