Allergien

Allergien

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Futtermittelallergien sind unabhängig von Alter und Rasse Ihrer Katze oder von bisher vertragenen Futtersorten. 30 bis 50 Prozent dieser Unverträglichkeiten treten bereits in den ersten Lebensjahren auf.

 

Woran erkennt man die Futtermittelallergie genau?

Oftmals beginnt die Allergie mit typischen Symptomen im Magen-Darm-Bereich. Aber auch Haut und Fell unserer Katzen können eindeutige Zeichen einer Futtermittelallergie aufweisen. Tierhalter stellen häufig starken Juckreiz bei ihren Tieren fest bis hin zu kahlen Stellen oder schuppigem Fell. In manchen Fällen scheint der Fellwechsel gar nicht mehr aufzuhören. Auch wiederkehrende Ohrenentzündungen können Zeichen einer Futtermittelunverträglichkeit sein, sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Ungeziefer.

 

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Katze allergisch auf Futtermittel reagiert, haben Sie die Möglichkeit, ihr  Blutbild untersuchen zu lassen oder eine Ausschlussdiät zu beginnen. Bei dieser Diät werden die Bestandteile des bisherigen Futters aufgelistet – auch die der Leckerchen. Jeder enthaltene Inhaltsstoff kann ein Allergen für Ihr Tier darstellen! Anschließend suchen Sie sich eine Eiweißquelle, wie zum Beispiel eine Fleischsorte, mit der Ihre Katze noch nicht in Berührung gekommen ist. Hierfür eignet sich zum Beispiel Strauß, Rentierfleisch oder Kaninchen. Für Katzen müssen Sie nicht zwingend eine Kohlenhydratquelle suchen, können aber auch Kartoffeln oder Reis füttern.

 

Das Wichtigste ist die Konsequenz, über einen längeren Zeitraum von drei bis vier Monaten nur diese Futterzusammenstellung zu füttern. Anschließend können Sie weitere Sorten testen. Eine nach der anderen! So sehen Sie, was Ihr Tier gut verträgt und auf welche Futtersorten es allergisch reagiert. Bei Katzen ist die Verträglichkeit sehr individuell.

 

Was kann ich füttern, wenn meine Katze Allergiker ist?

Die Futtermittelallergie ist die zweithäufigste Allergie bei Katzen. Als Halter muss man natürlich zuerst herausfinden, auf was die Katze allergisch reagiert. Selbst tierärztliche Bluttests können keinen 100%igen Aufschluss darüber geben. Deshalb werden häufig unter tierärztlicher Begleitung Ausschlussdiäten durchgeführt. Diese dient der Eingrenzung der Allergieauslöser.

 

Oftmals vertragen unsere Tiere aber auch Fertigfutter nicht, während sie frisches Fleisch gut vertragen. Am Besten eignet sich für tierische Allergiker Fleisch, welches sich nicht in der "normalen" Nahrungskette befindet. Also exotische Sorten, mit denen Ihr Tier zuvor nicht in Berührung gekommen ist. 

 

In vielen Fällen sind das folgende Sorten,die gut vertragen werden: 

  • Elch
  • Hirsch
  • Kaninchen
  • Pangasius
  • Pferdefleisch
  • Rentier
  • Schellfisch
  • Seelachs
  • Strauß

 

Bestimmt ist auch für Ihre Katze etwas dabei! Geben Sie Ihrem Tier einige Wochen Zeit, damit es sich von den vorhandenen Allergenen befreit. Wird das "exotische" Fleisch gut vertragen, können Sie in manchen Fällen auch nach einiger Zeit wieder Fleischsorten wie Huhn, Lamm oder Rind ausprobieren.

 

Hilfreich ist hierbei Tagebuch zu führen, damit Sie die genauen Reaktionen Ihres Tieres vermerken können. So können Sie schnell feststellen, was Ihre Katze wirklich gut verträgt und wo es zu Unverträglichkeiten kommt.

 

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